Airborne Marsch zur Ehrung der Soldaten des 2. Weltkriegs

I m Jahr 1947 organisierte der Polizeisportverein „Renkum“ zum ersten Mal den „Airborne Marsch“ zur Ehrung der Soldaten, die im September 1944 unter anderem auch in Oosterbeek und Umgebung für die Befreiung der Niederlande kämpften. Der erste „Airborne Marsch“, an dem gut und gerne 2.000 Wanderer teilnahmen, war schon direkt ein Erfolg. Mit Zustimmung von Major-General R.E. Urquhart, CB, DSO, Kommandant der 1. Airborne-Division erhielt der Marsch später offiziell seinen Namen. Die Organisation durfte das Pegasus-Emblem verwenden, welches der englische General Sir Frederick Browning 1914 bei seiner Ernennung zur Formierung der Airborne Division gewählt hatte.

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Der Airborne Marsch ist aber auch eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Der Erlös kam von Anfang an den bei der Schlacht um Arnhem verwundeten Soldaten zugute. Auch Angehörige gefallener Soldaten erhalten Mittel aus dem Erlös, um ihnen beispielsweise zu Gedenkfeiern in Arnhem und Umgebung die Anreise zu ermöglichen. Seit 2011 können Gelder auch für andere Zwecke eingesetzt werden, diese müsse allerdings dem Gedankengut des Airborne Marsches und den aufgestellten Richtlinien entsprechen.

Die Geschichte hinter den Medaillen

Die Medaillenvergabe des Airborne Wandermarsches erfolgt nach einem besonderen System. Grundsätzlich erhält jeder Teilnehmer am Airborne Marsch eine Medaille. Wer den Marsch zum ersten Mal ablegt erhält eine Bronzemedaille. Alle fünf Jahre (also im 5./10./15./20. Jahr usw.) werden neue, mit einem lilafarbenen Band versehene Medaillen ausgegeben – Lila ist die Farbe der Airborne Division. In den Zwischenjahren erhalten die Wanderer kleine Flügel oder ,„Wings“, die mit einer Folgenummer versehen sind. Die Flügel verweisen auf das Jahr 1944. Die „Wings“ können am Medaillenband befestigt werden. Die neuen Lustrummedaillen, mit verschiedenen Airborne-Themen als Motiv, wurden im Laufe der Jahre von verschiedenen Medaillenmachern entworfen. Die Mehrzahl der „Wings“ ist flügelförmig, die Nummer meistens mittig angebracht.

Autor: Teersa van Wezel

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